Das Hydraulik-System des D322 bringt dem Bediener sehr viele Vorteile. In Verbindung mit dem Dreipunktanbau bilden Schlepper und Gerät ein Ganzes. Allein die Hubkraft beträgt schon 900kg (maximale Hubkraft 1500 kg) an den Anschlusspunkten der unteren Lenker.
Besondere Sicherheitsvorkehrungen schalten Unfälle, Überlastungen und Bedienungsfehler aus. So ist zum Beispiel ein Absinken der Geräte bei abgestelltem Motor nicht möglich.
Dennoch musste nach all dieser Zeit die Reibscheibe an den Bedienungshebel ausgetauscht werden, damit bei eingeschaltetem Motor der Hebel in der entsprechenden Stellung verbleibt. Diese kleine Scheibe sorgt also dafür, dass der Dreipunkt nebst Anbau stabil in einer Höhe verbleibt.
Ein Trecker kann erst richtig seine Qualitäten ausspielen, wenn er zieht und hebt. Insofern benutzen unsere Schlepper die sog. 3-Punkt-Aufnahme mit Regelhydraulik.
Der Plan ist ja, ein wenig Brennholz zu machen als Freizeit-Betätigung und familiäre Rechtfertigung einen Schlepper überhaupt anzuschaffen.
Heute, wo wir draußen mal satte 6°C haben, konnte nunmehr die Paletten-Aufnahme angebaut werden. Zugegebenermaßen brauche ich noch einen kürzeren Oberlenker. Ansonsten ist alles fein. Auf die Gabel werden IBC’s transportiert in denen das Holz gestapelt wird.
Die Palettengabel DPG700 Kat 1+2 von der DEMA Vertriebs GmbH kann eine maximale Belastung von 700kg wuppen. Ihr Eigengewicht beträgt satte 75kg.
Nach der Rückkehr von der Lichterfahrt im vergangenen Jahr, musste das Projekt „rotes Lämpchen“ angegangen werden. Im Cockpit leuchtete dauerhaft die Ladekontroll-Lampe. Also der Hinweis für den Fahrer, dass seitens der Lichtmaschine bei höheren Drehzahlen die Fahrzeugbatterie nicht geladen wird. Nach Rücksprache mit Werner gab dieser den entscheidenen Hinweis (Apropos: richtige Menschen fragen, ist meist besser als KI oder eine Internet-Suchmaschine 😉)…
Werner schrieb: „[…] erfahrungsgemäß sind es fast immer abgenutzte Kohlen. Um sicher zu gehen, am besten ausbauen und prüfen lassen.„
Gesagt getan. Lichtmaschine ausgebaut und dann mal den Deckel abgeschraubt. Für 7,99 € neue Kohlen bestellt. Parallel in der Wartezeit zu den Kohlen die Lichtmaschine vorsichtig gereinigt und den Entschluss gefasst, dass im Original, die Lichtmaschine rot lackiert ist und dies bei dieser auch so zu sein hat. Dann neue Kohlen eingesetzt, die Alten waren runter.
Parallel zu diesem Projekt stellte sich auch heraus, dass das Fernlicht (nebst blauer Kontroll-Lampe) auch nicht mehr schalten wollte. In den einschlägigen Internet-Foren oder den Fachzeitschriften, schwebt ein wenig der Nimbus, dass Fahrzeugelektrik nicht ganz so beliebt zu sein scheint 😆
Aber für nen schicken McCormick Schlepper, muss auch im Hintergrund ein schicker „Schaltkasten“ oder anders genannt „Fahrtenschalter“ mit den Kabelanschlüssen harmonieren, so dass dieser mit den Kohle-Bürsten gleich mitbestellt worden ist.
Zu guter letzt, war noch wichtig, alle Kontakte, auch die der Sicherungen, mal ein wenig anzuschleifen und blank zu machen. Die erste Kontroll-Fahrt verlief tadellos. So kann das Jahr gerne weitergehen.
Nicht Marktoberdorf (Allgäu) sondern Residenzstadt 😉
Nach kurzer Bauzeit konnte heute ein Fendt Dieselross F 20 „vom Band laufen“. Aus 1480 cm³ Hubraum holt der wassergekühlte 1 Zylinder Dieselmotor satte 20 PS Leistung heraus.
Revell hat das Click-Modell-System entwickelt. Das geht prima und meine sehr schlechte Lackierer-Qualität (ich weiß sehr gut, was ich nicht bzw. überhaupt nicht kann) konnte mit diesem Modell super umgangen werden.
Aus dem Internet (Traktor-Lexikon) ist zu entnehmen, dass das Fahrzeug in der 50er jahren knapp 8.000,- DM gekostet hat.
Als wir im letzten Jahr bei Michael Strobel im Allgäu zum Treckerfahren unterwegs waren, hatten wir neben dem McCormick auch ein Fendt Dieselross am Start. Genauer gesagt, dass F 17 L A (weitere Informationen gibt es bei Michael Strobel auf der Homepage)…
Für die kommenden Tage soll es ja richtig winterlich werden. Nach den ganzen kleinen Werkeleien am Trecker musste (logisch) auch noch eine Probefahrt gemacht werden. Herausgekommen ist das Kalenderblatt für den Januar 2026.
Bei dem schönen Winterwetter standen noch einige kleine Arbeiten an. Dies letztlich damit begründet, dass die monetären Gutscheine zum Weihnachtsfest in Bestellungen, Lieferungen und letztlich dem Einbau umgemünzt werden mussten. Was stand konkret an?
Austausch der Anschlüsse an der Lichtmaschine; hier Klemme 61 (Ladekontroll-Leuchte) und Klemme 51 (Batterie-Plus). Dies kleine Bakelit-Teil schlug mit gut 25,-€ zu buche.
Einbau eines Lichtmaschinen-Reglers in weiser Voraussicht, dass im Sommer die Kabelbäume getauscht werden sollen
Einbau Rücklicht (rechts hinten). Original Hella Bauteil mit entsprechendem Prüfzeichen
Austausch Motorband
Einbau und Neubeschaffung der Batterie-Halterung, die zunächst noch ins richtige „rot“ lackiert werden musste
Austausch der Glühkerzen-Kabel
Alle Kabelschuhe, die irgendwie ohne größerer Probleme zu erreichen waren, wurden getauscht, Kontakte gereinigt und Anschlüsse mit Schrumpfschlauch geschützt
Die Website ist ja eher als Netzwerkspeicher für mich selbst gedacht, der überall abgerufen werden kann. Dennoch ist ja nicht auszuschließen, dass sich der eine oder die andere hier verläuft. Allen wünsche ich ein frohes neues und insbesondere gesundes neues Jahr ☺️
In 2025 hatte ich zum Geburtag ein wunderschönes Geschenk erhalten: ein Besuch nebst Übernachtung in Einbeck im PS-Speicher. Diese Ausstellung ist auf mehrere Standorte in der Stadt verteilt. Los ging es in der Hauptausstellung von 13.00 – 15.30 Uhr
Es ist wirklich sehenswert, welche Epochen die Motorisierung durchlaufen hat. Sofort ins Auge fiel natürlich eine NSU-Quickly. Von meinem Vater angepriesen und mein Traum aus den 1990er Jahren, als es darum ging zur Schule zu kommen. Früher wie heute unbezahlbar. In Einbeck in einem Top-Zustand.
Als bekennender Freund und Fan der Auto Union lag natürlich im weiteren schon ein wenig der Fokus auf den vier Ringen:
Aber! Auch einen Tribute zum Darts-Vize-Weltmeister in Form eines Motorrades gab es als Ausstellungstück zu betrachten…
Abschließend noch ein Motorrad mit ganz lieben Grüßen an Janni ❤️✊😉
Nach einem kleinen Kaltgetränk ging es quer durch die Stadt zum zweiten Ausstellungsstützpunkt: den Nutzfahrzeugen. Den älteren Münchehöfern sollte nachfolgendes Fahrzeug noch gut in Erinnerung sein. Insbesondere die kleine Revolution unseres Gerätewartes, der die beiden Buchstaben „F“ und „D“ gerne auf der Motorhaube vertauscht hat:
Bei den Schleppern gab es wirklich für LANZ Anhänger eine sehr sehr große Ausstellung. Von den Cormicks war noch nicht viel zu sehen, was sich aber sicherlich noch ändern könnte. Insbesondere ein Schlüter hat mir sehr gut gefallen.
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