19l Getriebeöl

Nachdem gestern das Getriebe mit rund 19 Litern SAE 90 gefüllt worden ist, musste heute im Zuge einer Überprüfungsfahrt das Ergebnis festgestellt werden:

nach kurzer Einlauf-Phase ist festzustellen, dass mit Zwischengas ein jetziges butterweiches Hochschalten möglich ist: Yeeeeeeeeiiiiii 🤩

Getriebeölwechsel steht an

Jetzt warte ich schon so lange.
Öl gab es von der Fa. Wagner Classic Oil

Gemäß Bedienungsanleitung aus dem Jahre 1964 findet man auf Seite 3 folgenden Hinweis: „Getriebeöl: SAE 90 (Sommer und Winter)
Das gleiche Getriebeöl ist auch zur Füllung des Riemenscheibengehäuses und des Lenkgehäuses zu verwenden. Alle in diesem Handbuch gegebenen Schmieranweisungen beziehen sich auf die vorstehenden Ölqualitäten.“

Das Getriebegehäuse bis zur Höhe des Kontrollstopfens, vorn rechts (unten beim Brems- bzw. Gaspedal) am Getriebegehäuse mit Getriebeöl füllen.

Der Einfüllstopfen befindet sich wiederum in der Mitte vor dem Fahrersitz, neben dem Schalthebel.

Jährlich oder nach 1000 Betriebsstunden, muss das Getriebeöl gewechselt werden. Es werden ca. 20 Liter erforderlich.

Damit man nun alle Stopfen wieder dicht bekommt, sagt der Ersatzteil-Sammelkatalog von IHC auf Seite 238, dass unter „Position 10“ 26x32mm Dichtringe benötigt werden.

Gerne aus Kupfer und wenn man den vierten dazulegt (für die Regelhydraulik) dann ist man schnell bei Audi.

Dankenswerterweise sind die bei Senger-Traktorteile GmbH in Dirmstein, trotz der aktuellen Kupferpreise, doch bezahlbar.

Waschbär

Mit den Kindern am Wochenende Einkaufen fahren…
Zum Drogerie-Markt…
Klar – diesmal geht’s zu DM.
Und natürlich als Roter Trecker Fahren fiel mir sofort die Badesalz-Edition ins Auge.
Gekauft und für Gut befunden – Treckerfahrer dürfen das 😂

Buchempfehlung

Eines meiner absoluten Lieblingsbücher der Kindheit: DLG-Verlags-GmbH – Frankfurt (Main): Mein Landmaschinen Buch von Dr. Franz Meyer. Die Innenseite trägt eine Widmung:

Als Prämie für besondere Leistungen Landwirtschaftsschule Bad Gandersheim, d. 19. März 1966

Also in 18 Tagen 60 Jahre alt ❤️✊😉

Die zweite Auflage aus 1963 enthält einen Hinweis von Johann Gottlieb Fichte:

Der Mensch soll arbeiten, aber nicht wie ein Lasttier, das unter seiner Bürde in den Schlaf sinkt und nach der notdürftigen Erholung erschöpfter Kräfte zum Tragen derselben Bürde wieder aufgescheucht wird.
Er soll angstlos, mit Lust und Freude arbeiten und Zeit übrigbehalten, seinen Geist und sein Auge zum Himmel zu erheben, von dessen Anblick er gebildet ist.