Buchempfehlung

Eines meiner absoluten Lieblingsbücher der Kindheit: DLG-Verlags-GmbH – Frankfurt (Main): Mein Landmaschinen Buch von Dr. Franz Meyer. Die Innenseite trägt eine Widmung:

Als Prämie für besondere Leistungen Landwirtschaftsschule Bad Gandersheim, d. 19. März 1966

Also in 18 Tagen 60 Jahre alt ❤️✊😉

Die zweite Auflage aus 1963 enthält einen Hinweis von Johann Gottlieb Fichte:

Der Mensch soll arbeiten, aber nicht wie ein Lasttier, das unter seiner Bürde in den Schlaf sinkt und nach der notdürftigen Erholung erschöpfter Kräfte zum Tragen derselben Bürde wieder aufgescheucht wird.
Er soll angstlos, mit Lust und Freude arbeiten und Zeit übrigbehalten, seinen Geist und sein Auge zum Himmel zu erheben, von dessen Anblick er gebildet ist.

Schmierplan Seite 16,17 – tD (technischer Dienst)

Heute bei schönstem Frühlings-Wetter war technischer Dienst Tag.
Zunächst am Vormittag erfolgte eine Wäsche insbesondere der Räder und des Unterbaus.

Am Nachmittag waren dann gemäß Betriebsbuch die Schmierpunkte dran:

  • Vorderachspendellager, vorn und hinten
  • Achsschenkelführung unten und oben (beidseitig)
  • Vorderradlager (beidseitig)
  • Kupplungsausrückgabelwelle
  • Kupplungsbedal
  • Agriomatic-Handhebel
  • Lagerung Bremswelle (beidseitig)
  • Lagerung beider Bremspedale
  • Differentialsperre

Wichtiger Punkt ist auch immer der Ölstand der Einspritzpumpe sowie der Regelhydraulik und der Motorölstand.

Alle drei wurden gemessen und im bereich Einspritzpumpe und Regelhydraulik korrigiert.

Zu guter Letzt war noch der Besuch bei der Tankstelle angesagt und der Dieselbehälter aufgefüllt. Alles fein 🚜☺️

Ein Bild

Die Signatur ist als „Gröber“ zu lesen, darunter befindet sich die Jahreszahl „59“, was für das Entstehungsjahr 1959 steht.

Einordnung des Künstlers

Aufgrund des Standorts (Münchehof/Seesen) und der zeitlichen Einordnung (1959) handelt es sich bei dem Maler höchstwahrscheinlich um einen lokalen oder regionalen Heimatmaler.

Der Hof Voß in Münchehof

Münchehof hat eine lange Geschichte als landwirtschaftlich geprägter Ort (der Name leitet sich vom mittelalterlichen „Mönche-Hof“ ab, einer Außenstelle des Klosters Walkenried).

  • Bedeutung: Für die Familie Voß stellt dieses Gemälde ein wertvolles zeitgeschichtliches Dokument dar. Es zeigt den Zustand des Hofes vor genau 67 Jahren und bewahrt Details der damaligen Architektur und Hofgestaltung, die heute möglicherweise so nicht mehr existieren.
  • Stilistik: Die Ausführung als Ölgemälde unterstreicht den Stellenwert, den der Hof für die Besitzerfamilie hatte – es war das klassische „Hofporträt“

exakt REGELHYDRAULIK

Kleine Scheibe – große Wirkung

Das Hydraulik-System des D322 bringt dem Bediener sehr viele Vorteile. In Verbindung mit dem Dreipunktanbau bilden Schlepper und Gerät ein Ganzes. Allein die Hubkraft beträgt schon 900kg (maximale Hubkraft 1500 kg) an den Anschlusspunkten der unteren Lenker.

Besondere Sicherheitsvorkehrungen schalten Unfälle, Überlastungen und Bedienungsfehler aus. So ist zum Beispiel ein Absinken der Geräte bei abgestelltem Motor nicht möglich.

Dennoch musste nach all dieser Zeit die Reibscheibe an den Bedienungshebel ausgetauscht werden, damit bei eingeschaltetem Motor der Hebel in der entsprechenden Stellung verbleibt.
Diese kleine Scheibe sorgt also dafür, dass der Dreipunkt nebst Anbau stabil in einer Höhe verbleibt.

Anbaugerät

Ein Trecker kann erst richtig seine Qualitäten ausspielen, wenn er zieht und hebt. Insofern benutzen unsere Schlepper die sog. 3-Punkt-Aufnahme mit Regelhydraulik.

Der Plan ist ja, ein wenig Brennholz zu machen als Freizeit-Betätigung und familiäre Rechtfertigung einen Schlepper überhaupt anzuschaffen.

Heute, wo wir draußen mal satte 6°C haben, konnte nunmehr die Paletten-Aufnahme angebaut werden. Zugegebenermaßen brauche ich noch einen kürzeren Oberlenker. Ansonsten ist alles fein. Auf die Gabel werden IBC’s transportiert in denen das Holz gestapelt wird.

Die Palettengabel DPG700 Kat 1+2 von der DEMA Vertriebs GmbH kann eine maximale Belastung von 700kg wuppen. Ihr Eigengewicht beträgt satte 75kg.

Lecker – Trecker

Draußen ist es noch kalt und die Straßen ziemlich salzig.
Eine Kombination, die einem in 1964 gebauten Fahrzeug definitiv nicht zugemutet werden muss.

Um die Zeit bis zu einer trockenen Straße ein wenig zu verkürzen, gab es von den Schwiegereltern eine kleine Aufmerksamkeit.

Das kleine rote Lämpchen

Nach der Rückkehr von der Lichterfahrt im vergangenen Jahr, musste das Projekt „rotes Lämpchen“ angegangen werden. Im Cockpit leuchtete dauerhaft die Ladekontroll-Lampe. Also der Hinweis für den Fahrer, dass seitens der Lichtmaschine bei höheren Drehzahlen die Fahrzeugbatterie nicht geladen wird.
Nach Rücksprache mit Werner gab dieser den entscheidenen Hinweis (Apropos: richtige Menschen fragen, ist meist besser als KI oder eine Internet-Suchmaschine 😉)…

Werner schrieb: „[…] erfahrungsgemäß sind es fast immer abgenutzte Kohlen. Um sicher zu gehen, am besten ausbauen und prüfen lassen.

Gesagt getan. Lichtmaschine ausgebaut und dann mal den Deckel abgeschraubt. Für 7,99 € neue Kohlen bestellt. Parallel in der Wartezeit zu den Kohlen die Lichtmaschine vorsichtig gereinigt und den Entschluss gefasst, dass im Original, die Lichtmaschine rot lackiert ist und dies bei dieser auch so zu sein hat.
Dann neue Kohlen eingesetzt, die Alten waren runter.

Parallel zu diesem Projekt stellte sich auch heraus, dass das Fernlicht (nebst blauer Kontroll-Lampe) auch nicht mehr schalten wollte. In den einschlägigen Internet-Foren oder den Fachzeitschriften, schwebt ein wenig der Nimbus, dass Fahrzeugelektrik nicht ganz so beliebt zu sein scheint 😆

Aber für nen schicken McCormick Schlepper, muss auch im Hintergrund ein schicker „Schaltkasten“ oder anders genannt „Fahrtenschalter“ mit den Kabelanschlüssen harmonieren, so dass dieser mit den Kohle-Bürsten gleich mitbestellt worden ist.

Zu guter letzt, war noch wichtig, alle Kontakte, auch die der Sicherungen, mal ein wenig anzuschleifen und blank zu machen.
Die erste Kontroll-Fahrt verlief tadellos.
So kann das Jahr gerne weitergehen.

Fendt Dieselross F 20 Modellbausatz

Nicht Marktoberdorf (Allgäu) sondern Residenzstadt 😉

Nach kurzer Bauzeit konnte heute ein Fendt Dieselross F 20 „vom Band laufen“.
Aus 1480 cm³ Hubraum holt der wassergekühlte 1 Zylinder Dieselmotor satte 20 PS Leistung heraus.

Revell hat das Click-Modell-System entwickelt. Das geht prima und meine sehr schlechte Lackierer-Qualität (ich weiß sehr gut, was ich nicht bzw. überhaupt nicht kann) konnte mit diesem Modell super umgangen werden.

Aus dem Internet (Traktor-Lexikon) ist zu entnehmen, dass das Fahrzeug in der 50er jahren knapp 8.000,- DM gekostet hat.

Als wir im letzten Jahr bei Michael Strobel im Allgäu zum Treckerfahren unterwegs waren, hatten wir neben dem McCormick auch ein Fendt Dieselross am Start.
Genauer gesagt, dass F 17 L A (weitere Informationen gibt es bei Michael Strobel auf der Homepage)…